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Privathaftpflichtversicherung

Schon kleine Unaufmerksamkeiten oder Nachlässigkeiten können großen Schaden verursachen.

Auch wenn man noch so gewissenhaft ist, hat man mal einen schlechten Tag, ist in Eile oder müde und, oder man ist aus einem anderen Grund nicht richtig bei der Sache – schon ist es passiert:

Man muß mit seinem gesamten Vermögen und Einkommen haften und zahlen – nicht selten ein ganzes Leben lang. Die Verpflichtung zum Schadenersatz geht sogar auf die Erben über.

Außerdem ist die Haftpflicht nicht einmal immer von einem Verschulden abhängig.

Die Haftpflichtversicherung bietet Schutz gegen Schadenersatzansprüche, die sich aus den gesetzlichen Bestimmungen ergeben.

Unter Haftpflicht versteht man die gesetzliche Verpflichtung, den Schaden zu ersetzen, den man einem anderen zugefügt hat, z. B. durch Unvorsichtigkeit, Leichtsinn oder Vergesslichkeit.

 

Die wichtigste Bestimmung über die Schadenersatzpflicht ist § 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

 

Diese Bestimmung sagt sinngemäß:

 

Wer einem anderen schuldhaft einen Schaden zufügt, muß den Schaden ersetzen (Verschuldenshaftung).

Bei Kindern regelt § 828 BGB die Haftung in Abhängigkeit vom Alter des Kindes. Kinder unter 7 Jahren sind für die von ihnen angerichteten Schäden grundsätzlich nicht verantwortlich; man kann sie dafür nicht haftbar machen.

Kinder zwischen 7 und 18 Jahren haften nur, wenn sie die nötige geistige Einsichtsfähigkeit haben.

Wer mindestens 18 Jahre alt ist, ist für Schäden, die er verschuldet hat, voll verantwortlich.

Für Schäden, die Minderjährige unter 18 Jahren verursachen, haften – evtl. neben den Minderjährigen selbst – die Aufsichtspflichtigen, also Eltern, Pflegeeltern, Lehrer oder auch andere (§832 BGB), wenn sie nicht beweisen können, daß sie bei der Führung der Aufsicht, die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beachtet haben (Verschuldenshaftung mit umgekehrter Beweislast).

Die Haftung ist der Höhe nach im allgemeinen nicht begrenzt. Es muß grundsätzlich der tatsächlichen Schaden ersetzt werden.

 

Die Haftpflichtversicherung stellt den Versicherungsnehmer von Schadenersatz-Ansprüchen frei

(der Geschädigte hat keinen Direktanspruch an den Versicherer).

 

Sie übernimmt dazu:

 

- Die Prüfung der Haftungsfrage (ob und in welcher

Höhe Verpflichtung zum Schadenersatz besteht);

- Die Wiedergutmachung des Schadens bei

berechtigen Ansprüchen;

- Die Abwehr unberechtigter oder zu hohe Schaden-

ersatzforderungen, wozu auch die Führung und

Kostenübernahme eines Prozesses gehört;

 

 

Die Privat-Haftpflichtversicherung bietet Versicherungsschutz für die Haftpflicht-Risiken aus dem privaten Bereich, z. B. für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr, für die Ausübung von Sport oder als Inhaber einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses für eigene Wohnzwecke. Mitversichert ist die gesetzliche Haftpflicht des Ehegatten und der unverheirateten Kinder, bei Volljährigen nur, solange sie sich noch in Schul- oder unmittelbar anschließender Berufsausbildung befinden. Anstelle des Ehepartner kann auch der (namentlich zu benennende) Lebenspartner mitversichert werden.

 

  

 



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